Pilates

Foto: Pilates

Ab März 2010 bieten wir Ihnen wieder neue Pilates-Kurse an.

Die Pilateskurse sind sogenannte Präventionskurse und können durch die Krankenkassen erstattet werden.

Nähere Informationen zu den Inhalten und dem Kursbeginn erfragen Sie bitte unter 0391 6 20 27 26 oder per Mail an kontakt@toc-reha.de

Was ist Pilates?

Pilates ist ein Ganzkörper-Training, das Atemtechnik, Kraftübungen, Koordination und Stretching kombiniert - alles in harmonisch, fließenden Bewegungen. Das Pilates-Trainingsprogramm wurde von dem gebürtigen Deutschen Joseph Hubertus Pilates in den 20er-Jahren entwickelt. Über Jahrzehnte beinahe ausschließlich bei Tänzern, Spitzensportlern und in der Showbranche bekannt, wurde es erst in den letzten Jahren im Zuge der steigenden Popularität von "Body-and-Soul-Übungen" einer breiteren Masse bekannt. Diese Trainingsmethode für den ganzen Körper besteht aus mehr als 500 Widerstandsübungen, die auf Matten durchgeführt werden. Im Zentrum der Aufmerksamkeit steht das Training der Körpermitte - des so genannten "Powerhouse" - sowie der tiefliegenden Bauch- und Rumpfmuskulatur rund um die Wirbelsäule.

Welche Vorteile hat die Pilates-Methode?

Pilates ist ideal, um den ganzen Körper ins Lot zu bringen und um die eigene "Mitte" zu finden. Das Training ist sowohl muskel- als auch gelenkschonend, da man ohne große Gewichte auskommt und Bewegungen bewusst langsam und harmonisch durchgeführt werden. Es geht um Muskelstärkung, die Stabilisierung der Körperhaltung und das Steigern der Gelenkbeweglichkeit, ohne den Körper übermäßig zu belasten. Zudem ist Pilates für Jedermann geeignet, egal ob Profisportler, Tänzer oder Durchschnittsbürger mit Rückenbeschwerden. Es ist weniger Krafttraining als vielmehr ein ausgewogenes Ganz-Körper-Training mit präventiver und rehabilitativer Funktion.

Ein weiterer Vorteil: Das Training eignet sich für den "Hausgebrauch", da außer einer Gymnastikmatte keine zusätzlichen Gerätschaften benötigt werden. Es empfiehlt sich jedoch für Einsteiger, entweder einen Kurs zu besuchen oder aber ein gutes Lehrbuch zu kaufen. Denn: Entscheidend für die Wirksamkeit der Übungen ist zum Einen das Verständnis ihrer Funktion und zum Anderen die akkurate und ruhige Ausführung. Mit anderen Worten: Man sollte sich mit der Methode beschäftigen, bevor es auf die Matte geht.

Empfehlenswert ist ein mindestens halbstündiges Training, das zwei- bis dreimal wöchtentlich durchgeführt werden sollte. Schon nach wenigen Stunden verbessert sich ds Körpergefühl und durch die Konzentration auf den Atem fällt das Abschalten und Entspannen leichter.

Was ist neu an Pilates?

Pilates selbst behauptete, dass man sich nach 10 Pilates-Sessions besser fühle, nach 20 besser aussehe und nach 30 einen neuen Körper habe. Dies ist ebenso übertrieben, wie die Betonung der Einzigartigkeit vieler Neuerscheinungen und -entwicklungen auf dem heutigen Fitness- und Wellnessmarkt. Letztlich sind die Pilates-Übungen eine ausgewogene Mischung aus Stretching, Yoga, Kräftigung und Tanz. Dennoch deutet die wachsende Popularität von Pilates einen Umdenkprozess an, der positiv zu bewerten ist: Anstelle durch bloßes Krafttraining eventuell mehr Schaden anzurichten als Vorteile zu erzielen, birgt das Training der Tiefenmuskulatur in der Tat nicht zu unterschätzende Linderungspotenziale, gerade für Menschen mit Rückenschmerzen.

Selbstverständlich können ähnliche Effekte auch mit einem herkömmlichen Fitnessprogramm mit Muskel-, Ausdauertraining, Stretching und Entspannungsübungen erzielt werden - von Vorteil ist aber die äußerst geringe Verletzungsgefahr der Pilates-Übungen. Die Pilates-Methode hat also nicht die Welt neu erfunden, aber sie doch zumindest ein wenig neu sortiert und in einem handlichen Übungsformat zusammengefasst.

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