Geschichte des Prothesenbaus

Foto: Eiserne Hand von Götz von Berlichingen

Das Wort Prothese stammt aus dem Griechischen pro = für + thesis = setzen, Stellung).

In der Medizin bezeichnet es den Ersatz von Gliedmaßen, Organen oder Organteilen durch künstlich geschaffene, funktionell ähnliche Produkte. Befindet sich eine Prothese ausserhalb des Körpers, spricht man von einer Exoprothese (z.B. künstliche Gliedmaßen), anderenfalls von Endoprothesen (z.B. künstliche Hüftgelenke) oder Implantaten.

Die ersten einfachen Prothesen für Gliedmaßen gab es schon 2000 v. Chr. in Ägypten. Ab dem Mittelalter verwendete man Prothesen aus Holz oder Eisen. Für die vielen verstümmelten Opfer des ersten und zweiten Weltkrieges, die Gliedmaßen verloren hatten, wurden die ersten modernen Prothesen, die auch einfache Bewegungen ermöglichten, entwickelt.

Führende Chirurgen wie Ferdinand Sauerbruch oder Konrad Biesalski erfanden Prothesen wie den sogenannten Sauerbruch-Arm oder die Fischer-Hand, die wegen der hohen Kosten jedoch nur wenigen Versehrten vergöhnt waren.

Nach dem ersten Weltkrieg entwarf der deutsche Unternehmer Otto Bock Prothesen, die industriell hergestellt werden konnten. Zu diesem Zeitpunkt waren die Prothesen hauptsächlich aus Holz gefertigt. Später hielten dann moderne Stoffe wie Eisen, Aluminium oder Carbon Einzug in den Prothesenbau.

Fragen?

Anschrift Leipziger Str. 45c
Telefon 0391 6 11 17 43
Telefax 0391 6 20 98 86

E-Mail kontakt@toc-reha.de

T·O·C spezial

Dachstein Onlineshop

Banner haseharald