In unserer ambulanten Gehschule in Magdeburg lernen beinamputierte Menschen nach einer Amputation den richtigen Umgang mit ihren Prothesen und erhalten eine umfangreiche Beratung in Alltagsfragen bzw. Hilfestellung um ihr Gangbild zu optimieren. Die Gehschule ist für Patienten direkt nach einer Amputation geeignet aber auch für Patienten, welche schon länger mit einer Prothese versorgt sind.
Durch die enge Zusammenarbeit mit den Orthopädietechnikern des T·O·C besteht immer die Möglichkeit Bauteile (wie z.B. Kniegelenke oder Füße) zu testen, so dass eine individuelle und bestmögliche Versorgung gewährleistet ist. Weiterhin können auch prothetische Wünsche gemeinsam besprochen werden.
Unsere Gehschule für Beinamputierte ist mit einem Übungsparcours ausgestattet und bietet mit zahlreichen Trainingsgeräten wie Barren, Schräge und Treppe, Laufband und Zusatzgeräten wie Pezzibälle, Stepper, Posturomed oder Wackelbrett die ideale Möglichkeit, das Gehen mit einer Prothese zu erlernen oder die Prothese zu testen.
Das Gehschultraining wird von Mandy Küsel (Sportwissenschaftlerin, selbst oberschenkelamputiert) durchgeführt.
Inhalte der Gehschule sind zum einen die Wiedererlangung der Sicherheit im Alltag durch spezielles Gleichgewichtstraining und Kräftigung bei vorhandenen muskulären Dysbalancen. Zum anderen wird das Gangbild bei Abweichungen analysiert und mittels verschiedenster Trainingsmethoden verbessert.
Auch mögliche Alltagsprobleme wie Schrägen, unebenes Gelände oder Treppen gehen werden besprochen und trainiert.
Wir haben viele Erfahrungen mit rein mechanischen, als auch mit elektronischen Kniegelenken verschiedener Hersteller wie bspw. Otto Bock (Kenevo, C-Leg-, Genium), Össur (Navii), Proteor (Synsys, Quattro) oder Teufel (Intuy).
Auch Hausbesuche sind möglich.
Ein interessantes Interview "Mit einer Prothese musst Du das Gehen neu lernen" gibt es hier: https://sanoa.net/ratgeber/expertengespraech-gehschule-prothesen/